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Vom Stadion Lachen in die Stockhorn Arena

Was vor beinahe 60 Jahren mit dem Bau des Lachenstadions begonnen hatte, ging am Sonntag, 22. Mai 2011 zu Ende.

FC Thun - Champions League

FC Thun - Champions League

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1952

Die Schweiz erhielt 1950 von der FIFA den Zuschlag, die Fussball-Weltmeisterschaft 1954 auszutragen. In den Spielorten Basel, Bern, Lausanne und Lugano wurden eigens für diese WM neue Fussballstadien gebaut. Thun, obwohl nicht Austragungsort von WM-Spielen, erhielt zur gleichen Zeit ebenfalls ein neues Stadion. 1952 wurde im Lachenareal mit dem Bau des heutigen Kleinstadions begonnen. Und 1954, gerade rechtzeitig zur Fussball-WM, konnte es eingeweiht werden. Das Lachenstadion wurde für eine Zuschauerkapazität von insgesamt 9 375 Plätzen, davon rund 7'680 Stehplätze, erstellt.

1954

war auch das Jahr, als der FC Thun erstmals in der Vereinsgeschichte in die Nationalliga A aufstieg. Als Spielfeld diente zu jener Zeit noch der Sportplatz Grabengut. Dieser war aber nicht Nationalliga A tauglich, weshalb den Thuner Fussballern der Neubau des Lachenstadions sehr gelegen kam. An das erste Meisterschaftsspiel in diesem Stadion, im August 1954, hat der FC Thun gute Erinnerungen: Der FC Freiburg wurde mit 3:1 Toren besiegt.

1954

Es gibt unzählige Geschichten, welche in den 57 Fussballjahren im Lachenstadion geschrieben wurden. So diente das Lachenstadion vor der WM 1954 dem aktuellen Weltmeister Uruguay und Deutschland, dem Weltmeister von 1954, als Trainingsfeld.

1982

Einweihung vom neuen Klubhaus im Lachenstadion.
Frühsommer 1990: Ein gewisser Diego Armando Maradona sorgte auf dem Lachenrasen für grosse Unterhaltung. Zum dritten Mal logierte ein Fussballweltmeister am Thunersee. Argentinien bereitete sich hier auf die WM in Italien vor. Unter anderem mit einem Trainingsspiel gegen das 1.-Liga-Team Thun. Das Zuschauerinteresse war riesig.

1997

Einweihung der Flutlichtanlage.

2002

fand nach 1997 die zweite Aufstiegsfeier in diesem Stadion statt: Zuerst war Trainer Andy Egli mit den Thunern in die Nationalliga B aufgestiegen und fünf Jahre später mit Hanspeter (Pudi) Latour in die Nationalliga A.
Stadionrekord: Der Stadionrekord wurde in der Saison 2003/04 beim Heimspiel gegen den FC Basel aufgestellt. Mit offiziellen 10 250 Fans wurde die Infrastruktur des alten Lachenstadions ernsthaft auf die Probe gestellt.

1997 bis 2002

Modernisierung des Stadions, u.a. mit einer neuen elektronischen Matchuhr (inkl. Totomat); die alten Holzbänke wurden durch Schalensitze ersetzt; Restaurierung der Stehplatzbereiche; Bau einer kleinen Holztribüne, VIP-Zelt für die Sponsorenvereinigungen; neue Stahlrohrtribüne für zusätzliche 800 Sitzplätze.

22. Mai 2011

Letztes Meisterschaftsspiel des FC Thun im altehrwürdigen Lachenstadion gegen die AC Bellinzona. Wie der erste Match gegen Freiburg (1954) gewinnen die Thuner auch diesen 3:1.

FC Thun - Champions League

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9./10. Juli 2011

Eröffnungsfest in der Arena Thun, u.a. mit dem internationalen Testspiel FC Thun - 1. FC Köln.

Februar 2014

Die Arena Thun AG vereinbart mit der Stockhornbahn AG einen Vertrag über die Namensrechte des Stadions. Die Arena Thun heisst neu Stockhorn Arena. 

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Fr, 30. JUNI 2017 18:30 Uhr, Saanen

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